Am 27. Mai war es soweit, mein erster Regionalligawettkampf. Unser Damenteam, bestehend aus Isa, Verena und Steffi, hat sich um 7 Uhr am Jugendstilbad getroffen, um gemeinsam in das ca. 220km entfernte Fritzlar zu fahren. Wir haben die Räder und Taschen verladen und dann ging es in Isas VW-Bus Richtung Fritzlar. Nach guten 2 Stunden Fahrt sind wir dann gegen 9:30 angekommen. Wir haben unsere Startunterlagen abgeholt und dann haben wir eingecheckt.

Um 10:30 sind Isa und Steffi zur Teamleiterbesprechung, während Verena und ich gewartet haben. Inzwischen sind auch unsere Männer der 1. Hessenliga angekommen. Nach der Teamleiterbesprechung haben wir ein Gruppenbild gemacht und uns auf unseren Start vorbereitet. Steffi, Verena und ich sind noch einmal zum Bus und haben unsere Taschen zurückgebracht und nur das wichtigste für den Start mitgenommen. Dann sind wir alle zusammen zum Start gegangen und auf unsere Bahnen.

Um 12:15 war dann endlich unser Start. Das Schwimmen lief echt gut und ich kam als 6. aus dem Wasser. Die Zeit war nicht ganz so gut wie gehofft, aber sie war ok und ich war weit vorne platziert. Der erste Wechsel lief auch echt gut und dann ging es auf das Rad.

Verena war kurz vor mir und ich hatte sie die ganze Zeit im Blick. Kurz nach dem Aufstieg hat mich Steffi überholt und dann ging es auch schon das erste Mal den Berg hoch. Kurz vor Ende des Berges hat mich Isa überholt, aber ich war in einer Gruppe, in welcher ich auch ohne Windschattenfreigabe gut fahren konnte. Beim Bergabfahren ist unser Rückstand gleich geblieben, aber auf der anschließenden Drückerstrecke konnten wir wieder etwas aufholen. Dann ging es das zweite Mal den Berg hoch und wir haben wieder etwas verloren und ich musste abreißen lassen. Beim Bergabfahren habe ich diesmal etwas mehr Risiko genommen und hatte die Gruppe wieder im Blick. Ich kam das zweite Mal zur Stopp-Zone (man muss in der Zone stehen bleiben und einen Fuß auf den Boden setzen), allerdings war ich so schnell, dass ich richtig hart bremsen musste um rechtzeitig stehen zu bleiben und dabei platzte mein Hinterreifen. Ich hatte keinen Schlauch dabei und selbst, wenn ich einen gehabt hätte, ich hätte eh mindestens 10 Minuten verloren. Aufgeben ist keine Option und schon gar nicht beim ersten Regionalligastart,  also bin ich die Drückerstrecke mit dem Platten gefahren, ich musste viel härter treten und ich wurde noch von den restlichen 6 der Regionalliga überholt und bin als Letzte auf die Laufstrecke.

Die erste Laufrunde war brutal, meine Beine waren von dem Treten durch den Platten schwer und das Laufen extremst anstrengend. Mit der Zeit wurden meine Beine locker und ich konnte auf der zweiten Runde noch eine Konkurrentin überholen und kam als 23. von 24 ins Ziel. Isa wurde starke 8. Steffi 13. und Verena 16. Am Ende konnten wir uns über einen 4. Platz in der Gesamtwertung freuen. Nachdem wir alle im Ziel waren haben wir noch unsere Männer beim Laufen angefeuert und sind anschließend gemeinsam duschen gegangen und dann nach Hause gefahren. Um 7 Uhr war ich dann wieder zu Hause.

Anna Aldick

   

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