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Burgwald Triathlon – Ein beinahe Geschenk oder ein 1. Platz ist nicht gleich ein 1. Platz!

Was macht man an einem sehr verregneten Samstagmorgen mit einstelligen Temperaturen und einer miserablen Wetterprognose? Ja, man fährt zwei Stunden lang nach Bottendorf, um dort einen Bike & Run und anschließend noch einen Duathlon zu absolvieren. Trotz der Gewissheit, dass das Wetter nicht unser bester Freund werden würde, traten wir die Reise wie immer hoch motiviert an.

 Mit den alten Hasen Holger Dreihahn, Joachim Czerny und Manfred Gertig sowie mit Simon Siemianowski und Johannes Drechsel stellten wir eine routinierte und gleichzeitig ambitionierte Mannschaft. Für Johannes war es nach seiner letztjährigen Ligapremiere bei eben diesem Wettkampf der zweite Ligastart für die Trias aus Roßdorf. Die DTU-Sportordnung untersagte das Schwimmen im 13,5° Grad kalten Bottendorfer See. Aufgrund der sehr widrigen, nasskalten Bedingungen, gab es also anstelle eines Swim & Run und eines Sprints die eingangs genannte Abwandlung.

Gestaffelt im 10 Sekunden Takt gingen die Athleten der 1. Hessenliga ab 10 Uhr in den Bike & Run. Schnell verwandelte sich der nasse Rasen in der Wechselzone in einen schlammig seifigen Untergrund, weshalb sich die meisten Athleten in weiser Voraussicht dafür entschieden, sich direkt mit den Radschuhen an den Füßen das Bike zu schnappen und auf die knapp 8 km lange Wendepunktstrecke zu gehen. Die regennasse Strecke war gut zu befahren – bis auf den Wendepunkt in Form eines Kreisverkehrs gab es keine den widrigen Verhältnissen geschuldeten Passagen, die größere Vorsicht benötigten. Die Laufstrecke verlief die ersten und letzten ca. 250 m auf dem schnell schlammigen Rasen, so dass man hier möglichst unfallfrei durchkommen musste, um den Rest der 2,5 km langen Laufstrecke auf asphaltierten Untergrund zu bewältigten. Manfred, Johannes und Simon kamen eng beieinander mit Platzierungen im vorderen Drittel ins Ziel. Joe und Holger folgten mit etwa 1 bzw. 2 min Abstand als 4. Und 5. aus unserem Team.

In der Pause zwischen den Wettkämpfen folgte eine Posse mit dem Titel „Beinahe Geschenke sorgen für großen Unmut“:
Die Teams aller anwesenden Ligen (HL 1-2; männlich & weiblich) hatten innerhalb der nun 3-stündigen Wartezeit bis zum abschließenden Duathlon genug Zeit sich darüber auszutauschen, dass es aus gesundheitlicher Sicht (Kälte, Nässe…) keinen Sinn macht, nochmal zu starten. Manche Athleten begegneten uns in kurzer Hose und komplett durchgefroren. Wir hatten vorgesorgt und genug Wechselklamotten dabei. Mit 6-7 Lagen an Kleidung war den Bedingungen ganz gut Herr zu werden.

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Über den HTV wurde dann im Rahmen einer anberaumten Teamleitersitzung eine Abstimmung initiiert: Bei Einstimmigkeit zwischen den Teams der jeweiligen Ligen, hätten die Ergebnisse aus dem Bike & Run als Endergebnis für die Liga gewertet werden können. Nur bei der 2. HTL Damen wurde eine Einstimmigkeit erzielt. Bei den anderen Ligen gab es immer 1-2 Teams, die den Wettkampf fortführen wollten. Pikanterweise war es in unserer Liga so, dass sich nur der SC Neukirchen – nach dem Bike & Run bereits auf dem 1. Platz (!!!) – gegen ein vorzeitiges Ende des Wettkampfs aussprach. Technisch völlig in Ordnung, mit gesundem Menschenverstand jedoch nur schwer nachvollziehbar. Wir haben die Entscheidung zur Fortführung emotionslos angenommen, andere Teams aus den einzelnen Ligen wiederum sind danach aus Protest abgereist. Wie gesagt, technisch bzw. vom Reglement lief alles soweit in den laut DTU-Sportordnung vorgegeben Bahnen. Vielleicht hätte man sich von Veranstalterseite aus im Vorfeld einfach nochmal mit dem HTV absprechen müssen und „nur“ einen Duathlon anbieten sollen, um die Athleten vor sich selbst zu schützen. Falsche Planungen der Athleten hinsichtlich der Wettkampfkleidung und bei einer vorab bekannten 3-stündigen Wartezeit bei widrigen Bedingungen kann man als Veranstalter oder von Verbandsseite sicher nicht auch noch einkalkulieren, aber bei zukünftig ähnlichen Verhältnissen vielleicht antizipieren.

So gingen in der 1. HTL Männer schließlich nur noch 6 von 12 Teams an den Start des abschließenden Duathlons, welcher mit den Distanzen 5 km Laufen, 20 km Radfahren und 2,5 km Laufen zu bewältigen war. Leider immer noch im strömenden Regen und mit einem herrlich matschigen Start-Ziel-Bereich konnten wir den Duathlon inklusive der addierten Zeiten des Bike & Run mit den Plätzen 10, 14, 19 und 21 in der Gesamtwertung abschließen. Einzig Holger Dreihahn kam mit seinem Jetlag nach einer USA-Dienstreise nicht mehr richtig in die Gänge. Am Ende sprang zum Auftakt der 1. HTL ein für uns hervorragender 4. Platz heraus!

Was lernen wir aus dem Wettkampf:

1.  Man kann zu einem Wettkampf einfach nie genug an Equipment und Kleidung dabei haben!
2.  Weniger ist mehr: Ein einfacher Duathlon am Morgen hätte es sicher auch getan.
3.. Die Neukirchsche Theorie: Ein Erster Platz ist nicht gleich ein erster Platz …. (?!)

 

BurgwaldErg

 

   

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