Philip Werner erfüllt die Norm für den Hessischen  Triathlon  D-Kader

Nachdem "unser" Trainer Robert sich Philip vor über einem Jahr angenommen hatte und es zusehens bergauf ging mit Philips Leistungen, war es nun an der Zeit, Philip aus der großen Anzahl junger Athleten dem hessischen Triathlon Trainer Benjamin Knoblauch zur Kaderprüfung vorzustellen. Um im Hessenkader bzw. die Vorstufe den  Perspektivkader aufgenommen zu werden, bedarf es erst einmal einer Prüfung und ebenso guten Vorbereitung.

Nachdem sich Philip nun vier Wochen intensiv mit Eva Müller (seiner Lauftrainerin und Mentorin), Robert, Vater und Mutter auf die Leistungsprüfung vorbereitete, ging es am Samstag den 03.11.2012 um alles - eben dieser Prüfung, oder mindestens die Vorstufe - zum Perspektivkader - zu erfüllen.

Ausgeruht und angespannt ging es am Samstag nun ins Trainingsbad am Woog. Die Vorgabe für den Perspektivkader im Jahrgang 1998 war für die 400 Meter Schwimmen unter 6,20 Minuten zu bleiben. Die Kadernorm für den eigentlichen D-Kader liegt bei 5,50 Minuten.

Ruhig aber angenehm angespannt, nochmals Frischluft schnappend, ging es im sechsten  Rennen auf Bahn Eins ins Wasser. Erster Teil 50 Meter Sprint, die Philip in 31,6 Sekunden absolvierte. Hier schon mal ein Zeichen setzend.

Nach kurzer Pause folgte der Hauptteil, 400 Meter Schwimmen, Start im Wasser, wieder auf Bahn Eins. Die erste Bahn, vielleicht etwas zu schnell angehend, konnte Philip aber seinen erschwommenen Vorsprung, trotz etwas schwächerem Mittelteil bei 225 - 300 Meter,  bis ins Ziel retten und "gewann" somit das sechste Rennen. Ausschlaggebend war aber die erschwommene Zeit. Diese lag bei 400 Meter bei 5,41, dass bedeutet hier schon die Erfüllung der D-Kadernorm und eine ordentlich gesetzte Marke für die Mitstreiter!

Jetzt war es an der Zeit, zu Hause erst mal ein Frühstück einzunehmen, eine Massage zu genießen und sich geistig und moralisch auf den Laufteil - 1000 Meter - einzustellen.

Zum Mittag hin, ging es nun im Bürgerpark den läuferischen Teil zu absolvieren. Aufgrund des schlechten Wetters wurde von Seiten des HTV auf die 100 Meter Sprints verzichtet und es ging an den Hauptteil.

Unterstützt von Opa Georg, Eva und Robert ging es nach ordentlichem Warmmachen an den Start. Nach schneller geglückter Startphase ging es darum, sein Tempo zu finden - nicht zu schnell aber trotzdem die angepeilte, vorgegebene Zeit zu erfüllen.

Ein ziemlich schwerer Brocken, lagen doch die Zeiten bei Philip für 1000 Meter immer so bei 3,25 Minuten.

Doch an Tagen wie diesem sollte alles glücken …

Das Rennen ging sich gut an. Die ersten zwei Runden immer so auf Platz 3 oder 4, setzten sich erst gegen Schluss zwei Läufer ab und um Platz drei gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen - das Philip gewann.

Mit schmerzenden Waden, fragendem Blick Richtung Trainerstab, folgte als erstes die Frage nach der gelaufenen Zeit. 3,14 die erlösende Antwort von Robert und Eva setzte einen bis dahin nicht gekannten Auswurf von Glückshormonen frei! Mit stolz geschwellter Brust besiegelt Philip mit einem zufriedenen Lächeln die letzte Aussage: "meine persönliche Bestzeit!"

Heute (07.11.) wurde Philip in den Perspektivkader berufen (HTV-Seite: http://www.hessischer-triathlon-verband.de/news/verband/nachwuchssichtung-am-htlz ). Philip freut sich auf die ihm neu gestellte Herausforderung mit Blickrichtung hessischer D-Kader.

Anmerkung von Philip: An großes Dankeschön an meine Trainerin Eva und Trainer Robert! Danke an meine "Mitstreiterinnen und Mitstreiter" im Training für die vielen Glückwünsche!