SF TRIA ROSSDORF goes DEXTRO ENERGY TRIATHLON HAMBURG 21.-22.07.2012

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Nachdem im Winter der Plan geboren wurde, dieses Jahr in Hamburg beim Dextro Energy Triathlon gemeinsam an den Start zugehen, verging die Zeit wie im Flug und schon stand das gemeinsame Wettkampfwochenende vor der Tür. Für die Sprintdistanz hatten sich Tatjana und Marco gemeldet, auf der Olympische Distanz gingen Jenny, Katharina, Daniel, Michael, Willi und Alf ins Rennen. Undine konnte leider verletzungsbedingt nicht teilnehmen und hat uns gemeinsam mit Silvia, Gabi und Robert organisatorisch und mental unterstützt. Für Tatjana war es der erste Wettkampf im Freiwasser und die Bedenken, die Richtung zu verlieren waren im Vorfeld schon groß. Marco hatte bereits etwas Erfahrung und konnte so gelassener in das 17°C kalte Alsterwasser springen.

Dann ging alles rasend schnell. Kaum war der erste Kälteschock überwunden, da ertönte auch schon das Startsignal. Dank der Anweisungen und Tipps von Robert hat es mit dem Anschwimmen der Bojen sehr gut geklappt und schneller als erwartet hatten die Beiden den Schwimmausstieg erreicht, den langen Weg zur 1. Wechselzone bewältigt und sind begleitet von böigem Wind auf die Radstrecke gegangen. Nach einer 22 km Runde ging es dann auf die 5 km Laufstrecke entlang der Alster. Beide habe den Wettkampf mit viel Spaß und Begeisterung gefinished und schon im Ziel war klar,... das machen wir hier in Hamburg nochmal. ?

Nachdem am Vortag Tatjana & Marco schon die Rennstrecke auf Wettkampftauglichkeit über die Sprintdistanz geprüft hatten, durften nun Jenny, Katharina, Daniel, Michael, Willi und Alf am Sonntagmorgen um kurz nach fünf raus aus den Federn! Nach einem angemessen "early breakfast" wurden die Rennmaschinen aus der Hoteltiefgarage geholt und finale Vorbereitungen getroffen. Um 6:45 Uhr ging es dann im Radkorso für unsere sechs Athleten vom Hotel in Richtung Start, sprich Binnen-Alster - und in dieser gibt es Fische - sogar große Fische, wie wir später noch feststellen müssen!

Die Rossdorfer Teilnehmer konnten es gar nicht erwarten und drängten als erste ihrer Startgruppe an den Vorstartbereich. Ein Vorzeichen ... ? Meine Kompetenzen insbesondere beim Schwimmen kennend erkundete ich zumindest als Erster das recht kalte Nass. Als der Startschuss ertönte, schwamm der Rossdorfer Tross kollektiv los. Nach wenigen Metern "absolut unerklärlich" rutschte mir die Schwimmbrille von ihrer vorgesehenen Position bzw. sie "wurde gerutscht" - hier muss es sich um eine Kollision mit einem ganz ganz dicken Fisch gehandelt haben, naja, bei der Geschwindigkeit kein Wunder! (sorry Insider!) Ein kleiner Korrektur-Halt ist unumgänglich. Die u.a. zu durchschwimmenden Brücken sind auch mit halbgeflutetem Schwimmokular gut zu erkennen und bieten eine recht befremdliche teilweise bedrohliche Erscheinung, insbesondere zu dieser frühen morgendlichen Zeit. Zumindest für mich eine neue Impression.
Engagierte freundliche Helfer, die einen dann beim Schwimmausstieg quasi aus dem Wasser heben, beenden abrupt die erste Disziplin. Unser Drängeln im Startbereich hat sich offensichtlich gelohnt, denn Katharina und Daniel beenden mit deutlichem Abstand zum Rest der gesamten Startgruppe als Erste das Schwimmen. Dazu Gratulation! Die anschließende Wechselzone erstreckte sich nahezu unendlich über einen gefühlten Kilometer - bedeutet aber auch, dass man beim quasi genötigten "Warmlaufen" genug Zeit hatte sich aus dem Gummianzug zu pellen. Schon hier hatten wir die Möglichkeit den ein oder anderen Kontrahenten zu überholen.
Ab aufs Rad und flott über eine recht flache Pendelstrecke durch Hamburg. Aber Vorsicht! Nicht ablenken lassen! Diverse Sehenswürdigkeiten wie der historische Fischmarkt und auch der direkte "Vorbeiflug" an der Reeperbahn boten die ein oder andere Ablenkung, wenn nicht sogar Verlockung. Auf dem Rad wurde natürlich auch weiter hart um jede Position gekämpft und die "inoffizielle SF Tria Rossdorf Meisterschaft" bekommt neue Zwischenplatzierungen. Nach 40 km ging es dann wieder durch die - überraschenderweise immer noch lange - Wechselzone auf die abschließenden flachen 10 Lauf-km.
Mich persönlich motivierte nicht zuletzt die heranstürmende Jenny, die meinen auf dem Rad unter Qualen erkämpften kleinen Vorsprung schon wieder erfolgreich reduzierte. Ihren Atem quasi schon im Nacken verspürend lief ich immer schnellere km-Zeiten - Jenny übrigens auch! Alle kommen erfolgreich und wohlbehalten im Ziel an - Klasse! 

Alles in Allem ist Hamburg immer eine Reise wert - und der Veranstalter, der hier an zwei Tagen ca. 10.000 Athleten gut koordiniert durch die Stadt leitet verbringt wahrlich Außergewöhnliches. Für uns ist es immer wieder etwas Besonderes, wenn wir von unseren beiden guten Seelen Gabi und Robert unserem Chefcoach begleitet, supported aber auch ein wenig observiert werden - dafür großen Dank & an Jenny - für Ihre Aufholjagd!

Sprint-Distanz

Platz Pl.AK Startnr. Name Swim Trans 1 Bike Trans 2 Run Finish
606 56 3179 Martin, Tatjana 00:11:33 00:07:04 00:46:21 00:05:16 00:35:56 01:46:08
993 187 3178 Becker, Marco 00:10:47 00:05:58 00:42:25 00:03:31 00:28:40 01:31:20

Olympische Distanz

Platz Pl.AK Startnr. Name Swim Trans 1 Bike Trans 2 Run Finish
53 18 11717 Becker, Eugenia-Jenny 00:27:57 00:04:52 01:16:53 00:03:17 00:45:24 02:38:21
32 5 11718 Ebrecht-Spahn, Katharina 00:21:30 00:04:52 01:11:15 00:03:42 00:53:26 02:34:44
133 39 11721 Spahn, Daniel 00:21:37 00:05:10 01:07:22 00:03:09 00:44:24 02:21:41
874 154 11722 Vittinghoff, Alf 00:29:09 00:04:58 01:12:40 00:03:42 00:47:29 02:37:56
1349 98 11720 Neuroth, Willi 00:25:50 00:05:27 01:17:11 00:03:36 00:53:41 02:45:43
2277 450 11719 Martin, Michael 00:27:12 00:06:22 01:21:57 00:04:41 01:05:18 03:05:29

 Tatjana und Alf